Mögliche Abschlussarbeiten (Hardware)

 

Myon-Detektorteststand

Studien der GEM-Detektorperformance

Charakterisierung von Szintillatorkacheln und SiPM für den Myondetektor-Teststand

Mikroskopische Simulation moderner Gasdetektoren

 

Moderne Myondetektoren

Eine der modernsten und fortschrittlichsten Technologien bei Gasdetektoren sind "Gas-electron multiplier" (GEM). Ihre Flexibilität und Langlebigkeit ermöglichen Anwendungen, die von Experimenten der Hochenergiephysik bis hin zu medizinischen Instrumenten reichen. Das innovative Detektionsprinzip, das auf mehreren Stufen der Gasverstärkung basiert, wird noch untersucht und es werden immer neue Aspekte entdeckt.

 
 

Cosmic Test Stand

Cosmic Test Stand Urheberrecht: D. Eliseev

Der Teststand zur Messung kosmischer Teilchen ist ein anspruchsvolles Projekt, das darauf abzielt, mehrere Arten von Detektoren in einem Aufbau zu integrieren. Die unterschiedliche Beschaffenheit der eingesetzten Detektoren erlaubt es, kosmische Myonspuren mit hoher räumlicher Auflösung, guter Zeitinformation und großer Flächenabdeckung zu rekonstruieren, und die Eigenschaften von modernen Myon-Detektoren präzise zu untersuchen.

Der wichtigste Detektor im Teststand sind die Drift-Tube-Kammern. Ziel der Arbeit ist es, nach der Aufrüstung der Elektronik das Leistungsverhalten der Kammern erneut zu verifizieren. Hierzu müssen jeweils die einzelnen Driftröhren charakterisiert werden. Das Charakterisierungsverfahren soll unter verschiedenen Bedingungen entwickelt und bereitgestellt werden, bezüglich der HV-Niveaus und der verwendeten Gasmischung.

Kontakt: Dmitry Eliseev, Markus Merschmeyer (Büro HA 110 bzw. 26A 203)

 
 

Studien der GEM-Detektorperformance

GEM-Detektorgruppe Urheberrecht: H. Keller

Ausgehend von den Ergebnissen der Simulationen von GEM-Detektoren werden eine Vielzahl von Parametern an Prototypenkammern getestet. Das Ziel der Arbeit ist die Untersuchung der Leistung einer GEM-Kammer, wie z. B. Effizienz, Gasverstärkung und Rauschen, unter verschiedenen Bedingungen und unter Variation der Betriebsparameter.

Kontakt: Giovanni Mocellin, Kerstin Hoepfner (Büro 28A 220 bzw. 26A 204)

 
 

Charakterisierung von Szintillatorkacheln und SiPM für den Myondetektor-Teststand

SMD-SiPM Urheberrecht: M. Merschmeyer

Der Detektor-Teststand für kosmische Myonen ist ein Projekt, das darauf abzielt, mehrere Arten von Myondetektoren in einen vielseitigen Aufbau zu integrieren. Die unterschiedliche Beschaffenheit der eingesetzten Detektoren ermöglicht es, kosmische Myonenspuren mit hoher räumlicher Auflösung, guter Zeitinformation und großer Flächenabdeckung zu rekonstruieren. Diese Eigenschaften machen den Teststand zu einer geeigneten Referenz für die Untersuchung von neuen Myon-Detektoren.

Verschiedene Ausführungen von Szintillatorkacheln (40 cm x 40 cm x 1 cm), die mit jeweils 4 Silizium-Photomultipliern (SiPM) ausgelesen werden, sollten getestet und für den Einsatz als Triggerdetektoren charakterisiert werden, um die Betriebsparameter, die später im Dauerbetrieb verwendet werden, zu optimieren.

Kontakt: Dmitry Eliseev, Lars Weinstock, Markus Merschmeyer (Büro HA 110, HA 113 bzw. 26A 203)

 
 

Mikroskopische Simulation moderner Gasdetektoren

GEM Avalanche Urheberrecht: M. Seidel

Um die Ergebnisse der Experimente besser verstehen zu können, sind die Simulationen solcher Prozesse unerlässlich. Ziel der Arbeit ist es, die Signalausbreitung in GEM-Kammern im mikroskopischen Maßstab unter Verwendung der GARFIELD-Umgebung zu simulieren.

Kontakt: Henning Keller, Kerstin Hoepfner (Büro HA 110 bzw. 26A 204)