Mögliche Abschlussarbeiten (Hardware)

 

Moderne Myondetektoren

Myon-Detektorteststand

Alterungsstudien an DT-Myonkammern

 

Moderne Myondetektoren

Eine der modernsten und fortschrittlichsten Technologien bei Gasdetektoren sind "Gas-electron multiplier" (GEM). Ihre Flexibilität und Langlebigkeit ermöglichen Anwendungen, die von Experimenten der Hochenergiephysik bis hin zu medizinischen Instrumenten reichen. Das innovative Detektionsprinzip, das auf mehreren Stufen der Gasverstärkung basiert, wird noch untersucht und es werden immer neue Aspekte entdeckt.

 
 

Mikroskopische Simulation moderner Gasdetektoren

GEM Avalanche Urheberrecht: M. Seidel

Um die Ergebnisse der Experimente besser verstehen zu können, sind die Simulationen solcher Prozesse unerlässlich. Ziel der Arbeit ist es, die Signalausbreitung in GEM-Kammern im mikroskopischen Maßstab unter Verwendung der GARFIELD-Umgebung zu simulieren.

Kontakt: Henning Keller, Kerstin Hoepfner

 
 

Studien der GEM-Detektorperformance

GEM-Detektorgruppe Urheberrecht: H. Keller

Ausgehend von den Ergebnissen der Simulationen von GEM-Detektoren werden eine Vielzahl von Parametern an Prototypenkammern getestet. Das Ziel der Arbeit ist die Untersuchung der Leistung einer GEM-Kammer, wie z. B. Effizienz, Gasverstärkung und Rauschen, unter verschiedenen Bedingungen und unter Variation der Betriebsparameter.

Kontakt: Henning Keller, Giovanni Mocellin, Kerstin Hoepfner

 
 

Charakterisierung von Szintillatorkacheln und SiPM für den Myondetektor-Teststand

SMD-SiPM Urheberrecht: M. Merschmeyer

Der Detektor-Teststand für kosmische Myonen ist ein Projekt, das darauf abzielt, mehrere Arten von Myondetektoren in einen vielseitigen Aufbau zu integrieren. Die unterschiedliche Beschaffenheit der eingesetzten Detektoren ermöglicht es, kosmische Myonenspuren mit hoher räumlicher Auflösung, guter Zeitinformation und großer Flächenabdeckung zu rekonstruieren. Diese Eigenschaften machen den Teststand zu einer geeigneten Referenz für die Untersuchung von neuen Myon-Detektoren.

Verschiedene Ausführungen von Szintillatorkacheln (40 cm x 40 cm x 1 cm), die mit jeweils 4 Silizium-Photomultipliern (SiPM) ausgelesen werden, sollten getestet und für den Einsatz als Triggerdetektoren charakterisiert werden, um die Betriebsparameter, die später im Dauerbetrieb verwendet werden, zu optimieren.

Kontakt: Dmitry Eliseev, Markus Merschmeyer

 
 

Alterungsstudien an DT-Myonkammern unter hoher Strahlenbelastung

DT-MB2 in der GIF++ am CERN Urheberrecht: G. Mocellin

Das Driftkammer-Myondetektorsystem des CMS-Experiments unterliegt durch den LHC-Betrieb einer möglichen Leistungsabnahme durch strahlungsbedingte Alterung. Beim "High-Luminosity"-LHC müssen die Detektoren eine noch höhere Bestrahlung ertragen, was zu einer Verschlechterung der Leistung im Laufe der Jahre führen kann. Eine umfassende Untersuchung der Auswirkungen von Strahlung auf die Detektorleistung wird an der GIF++-Einrichtung des CERN durchgeführt. Ziel der Arbeit ist es, aktiv an der Analyse der Daten mitzuwirken und so einen Beitrag zur Identifizierung und möglichen Verringerung der Auswirkungen von Alterungserscheinungen auf die Detektorleistung zu erreichen.

Kontakt: Archana Sharma